Tasteninstrumente

Akkordeon

Das Akkordeon ist ein Zungeninstrument. Durch den Luftstrom wird eine durchschlagende Stimmzunge in Bewegung versetzt und erzeugt dadurch einen Ton. Das Akkordeon ist in zwei Ausführungen erhältlich: Das Knopfgriff-Akkordeon ist sowohl auf der Diskantseite(rechts) als auch auf der Bassseite(links) mit Knöpfen ausgestattet. Beim Piano-Akkordeon entspricht die Diskantseite der Tastatur eines Klaviers (Piano). Das Akkordeon ist so aufgebaut, dass der Klang vom feinen flötenähnlichen Ton über verschiedene Kombinationen bis hin zum fünfstimmigen Chor erklingen kann. Die Vielseitigkeit des Akkordeons zeigt sich in der Literatur, da in allen Stilrichtungen, von Pop über Volkstümlich bis hin zur klassischen Musik, alles gespielt werden kann. Allein oder in der Gruppe macht das Akkordeon grossen Spass.

Schwyzerörgeli

Das Schwyzerörgeli ist bekannt aus der volkstümlichen Musik. Das kleine handliche Instrument kann leicht überallhin mitgebracht werden. Es hat seinen ureigenen Klang, welcher nicht verändert werden kann. In verschiedenen Musikrichtungen wie Blues, Folklore etc. setzt das Oergeli ganz spezielle Akzente. Mit dem Tablatur-Systhem hat das Schwyzerörgeli seine eigene Notenschrift, übernimmt aber Rhythmik und Noteneinheiten aus der uns bekannten Notation. Durch das Zusammenspielen in einer Formation lernen die Schüler die Verwendung von Harmonien und stärken so ihr Gehör. Dabei lernen sie die notwendigen musiktheoretischen Grundlagen. Einzeln oder in der Gruppe gespielt bringt das Oergeli viel Spass und nach kurzer Zeit schon grossen Erfolg.

E-Piano

Das E-Piano ist eine Kombination zwischen Klavier und Keyboard. In der Regel verfügt es über den gleichen Tonvorrat wie ein herkömmliches Klavier. Das E-Piano beinhaltet wie das Keyboard eine Vielzahl von Begleitrhythmen und Instrumentalsounds. Zusätzlich aber sind die Tasten wie beim Klavier gewichtet. Somit erhält man annähernd das gleiche Spielgefühl wie auf einem Klavier.

Keyboard

Hinter diesem Begriff steht bis heute eine Revolution der elektronischen Erzeugung von Musik. Die musikalischen Gestaltungsweisen des Keyboards sind schier unerschöpflich, lassen sich doch unterschiedliche Instrumentalsounds mit den verschiedensten Begleitautomatiken kombinieren. Komponieren, Arrangieren, Liedertexte schreiben: All das und vieles mehr ist auf dem Keyboard mit erstaunlicher Geschwindigkeit möglich. Der Fantasie für Eigenkompositionen sind somit keine Grenzen gesetzt!

Kirchenorgel

Die Kirchenorgel ist ein sehr anspruchsvolles Instrument, das eine ausgeprägte Koordina-tionsfähigkeit zwischen Händen und Füssen erfordert. Es ist daher zu empfehlen, vor Beginn des klassischen Orgelunterrichts zunächst einige Jahre Klavierunterricht zu nehmen. Da kaum ein Schüler über ein eigenes Übungsinstrument verfügt, ist er darauf angewiesen, in einer Kirche auf der Orgel spielen zu dürfen. In der Regel erlauben die Kirchenverwaltungen zuverlässigen jungen Talenten, in der Kirche zu üben. Dafür wird erwartet, dass sie – sobald sie dazu in der Lage sind – sich für Orgeldienste bei kirchlichen Anlässen zur Verfügung stellen.

Klavier

Das Klavier ist – nach der Kirchenorgel – dass Instrument mit dem grössten Tonvorrat. Es eignet sich gleichermassen für alle Musikstile zwischen Klassik und Pop und kann sowohl als Solo- wie auch als Begleitinstrument eingesetzt werden. Gemeinsames Musizieren ist mit fast allen anderen Instrumenten möglich. Klavierspielen fördert die manuelle Geschicklichkeit, die Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit.