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Dein Grittibänz für ein Dach über dem Kopf - JRZ

Die Klasse von Kim Forrer berichtet:

Am Mittwoch 22. November war der Tag der Kinderrechte. In der Klasse von Herrn Forrer haben wir dieses interessante Thema behandelt und uns in die Lage der Kinder ohne Dach über dem Kopf versetzt.
Schnell stand fest, dass die Klasse gerne helfen wollte. Nur wussten wir noch nicht so recht wie. Nach einer Nacht und vielen Träumen hatte die Klasse die Idee, ihr Sackgeld zu spenden. Aber da musste eigentlich eine noch bessere, tollere Idee her! So kam es, dass wir uns gemeinsam dafür entschieden, Grittibänze zu backen, welche von den Kindern, Eltern und Lehrpersonen des Schulhauses bestellt werden konnten. Schnell explodierten die Bestellzahlen und wir hatten am Ende 340 bestellte Grittibänze, welche wir backen sollten.


Da musste Hilfe her. Mit der Unterstützung vieler Eltern kneteten wir am Mittwoch 12. Dezember 30 Kilogramm Mehl zu Teig, welchen wir über Nacht gehen liessen und am Donnerstag zu Teigmännern, -Frauen und-Gebilden formten und backten.
Nebenher gestalteten die Kinder das Spendenkässeli, schrieben den Webbericht und malten die tollen Plakate für den Stand.
Am Freitag, 14. Dezember wurden die Grittibänze dann in der Pause verkauft. Jeder durfte selbst bestimmen, wie viel Geld er oder sie für den Grittibänz in das Spendenkässeli werfen wollte.
So kamen am Schluss, nach Abzug der Lebensmittelkosten, 1983.40 Fr. zusammen. Ein Wahnsinnsbetrag, welcher ohne das Engagement der Kinder, der Hilfe der Eltern und der zahlreichen Spenden der vielen Leute nicht möglich gewesen wäre. Herzlichen Dank!


Am Donnerstag vor Weihnachten sind wir dann mit dem Zug über Zürich nach Luzern gefahren, um dort beim Glascontainer von «Jeder Rappen zählt» unser Geld zu spenden. Nachdem wir unseren Spendenbetrag von 1983.40.- in den Spendenschlitz, an welchem Radiomann Nick Hartmann das Geld entgegengenommen hat, geworfen hatten, besuchten wir vor Ort auch ein interaktives Camp der Caritas. Die Kinder lernten dort, wo das Geld eingesetzt wird und wie Stürme und Erdbeben Häuser verwüsten können. Am Windsimulator hatten wir am meisten Freude!
Geschafft und glücklich machten wir uns nach diesem gelungenen Tag am Vierwaldstättersee mit dem Zug wieder auf den Heimweg nach Oberuzwil.

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