Schulentwicklung Seite Drucken

Der Schulrat hat zusammen mit der Leitung Volksschule und den Schulleitungen eine Vision und die dazugehörigen Schwerpunkte, Teilstrategien und Ziele für 2017 bis 2020 erarbeitet.
Die Strategie zur Schulentwicklung besteht aus mehreren Teilen. Ausgehend von einer Vision wurden drei Schwerpunkte festgelegt. Mit diesen Zielen erhält die Schulführung eine klare Vorgabe für die Arbeit der nächsten vier bis acht Jahre.

Vision Schulrat
Vision und strategische Ziele


Lehrplan Volksschule SG

Im Juni 2015 wurde der Lehrplan Volksschule vom Erziehungsrat erlassen und der Regierung genehmigt. Der Lehrplan Volksschule setzt sich aus dem Lehrplan 21 und den kantonalen Rahmenbedingungen zusammen, die unter anderem die Lektionentafel beinhalten oder den landeskirchlichen Religionsunterricht regeln.

Der Lehrplan Volksschule wird seit dem Schuljahr 2017/18 angewendet. Die Broschüre «Was gilt jetzt?» gibt Auskunft über Fächer und die Lernwege der Schülerinnen und Schüler.

Link zum Lehrplan Volksschule

Medienbildungskonzept

Medienbildung in den Schulen mit Konzept
Mit dem Medienbildungskonzept reagiert die Schule für alle Stufen der Volksschule auf die Entwicklungen unserer Mediengesellschaft. Es wird darin festgelegt, wie und inwiefern der Unterricht und die Schulorganisation diesen Entwicklungen anzupassen sind. Für die Schulführung dient das Konzept als Masterplan, den es – in Abstimmung zwischen den strategischen und operativen Gremien-Schritt für Schritt und nachhaltig umzusetzen gilt.

Der Gemeinderat hat das Medienbildungskonzept auf Antrag des Schulrates und der Schulleitungskonferenz zur Kenntnis genommen. Er bedankt sich für die grosse und wichtige Arbeit der Schule, welche für die Erarbeitung des Konzepts geleistet wurde.

Empfehlungen des Kantons und neuer Lehrplan
Das Medienbildungskonzept basiert auf den Empfehlungen des Erziehungsrates des Kantons St. Gallen vom 11. Februar 2015. Es gliedert sich in die Kapitel «Mediengesellschaft», «Ist-Analyse der Schule», «Pädagogisches Medienkonzept», «Nutzungskonzept», «Support- und Beratungskonzept», «Weiterbildungskonzept», «Sicherheit und Datenschutz» sowie «Wissensmanagement». Für die Ist-Analyse wurden Befragungen bei Eltern, Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler durchgeführt. Der neue Lehrplan beschreibt, dass Schülerinnen und Schüler ein Verständnis für die Aufgabe und Bedeutung von Medien für Individuen sowie für die Gesellschaft, für Wirtschaft, Politik und Kultur erwerben. Sie können sich in einer sich rasch ändernden, durch Medien und Informatiktechnologien geprägten Welt orientieren, traditionelle und neue Medien und Werkzeuge eigenständig, kritisch und kompetent nutzen und die damit verbundenen Chancen und Risiken einschätzen.

Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln sich
Die heutige Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen ist durchdrungen von traditionellen und digitalen Medien. Die Geräte, die auf Informations- und Kommunikationstechnologien basieren und die durch ihre Omnipräsenz neue Handlungsmöglichkeiten und neue soziale Realitäten schaffen, fordern auch die Schulen heraus. Kinder und Jugendliche müssen lernen, damit und mit den Folgen dieser Realitäten kompetent und verantwortungsbewusst umzugehen. Beruf und Studium verlangen Kompetenzen in den Bereichen Medien, Informatik und Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien. In Berufsbildung und weiterführenden allgemeinbildenden Schulen spielen sie entscheidende Rolle.

Neue Medien

Weitsichtige Umsetzung
Die grundlegenden Teile des Medienbildungskonzepts haben informativen und klärenden Charakter und zeigen die Haltung, welche die Schule in diesem Thema vertritt. Die nutzen- und anwendungsorientierten Teile, wie die konkrete Verwendung der neuen Medien und der Informatik im Unterricht auf den unterschiedlichen Stufen sowie der Support und der Umgang mit Daten im Rahmen des Wissensmanagements, haben wegweisenden Charakter für alle Lehrpersonen und sind damit verbindlich. Mit der Umsetzung wurde im Rahmen der Weiterbildung der Lehrpersonen bereits begonnen. In den nächsten Jahren werden jeweils einzelne Schwerpunkte des Medienbildungskonzeptes im Rahmen der Schulprogramme im Unterricht und in der Lehrerweiterbildung umgesetzt.

Einbezug aller Stufen bei der Erarbeitung
Die Spurgruppe «Medienbildungskonzept» unter der Leitung des Leiters Volksschule bestand pro Schuleinheit aus einer Vertretung der Schulleitung, den IT-Verantwortlichen sowie aus Vertretungen jeder Stufe und der Lehrerschaft. Für die Erstellung des Konzepts wurde seit August 2015 intensiv an den einzelnen Kapiteln gearbeitet, ausgetauscht und optimiert. Die Ergebnisse wurden laufend in das Projekt zur Erneuerung der IT-Infrastruktur übernommen und mit diesem koordiniert. Begleitet wurde die Gruppe durch Matthias Vogel, Dozent an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen.


Konzept öffentliche Ordnung auf Schul- und Sportanlagen

Die Schul- und Sportanlagen stehen der Bevölkerung für Freizeitaktivitäten offen. Alle sind auf den öffentlichen Anlagen willkommen, vorausgesetzt jeder und jede hält sich an die Regeln. Diese sind gut sichtbar auf Hinweistafeln dargestellt. So ist die gemeinsame Nutzung durch die Schulen und alle Sportbegeisterten möglich. Leider kommt es vereinzelt zu übermässigen Verschmutzungen oder gar mutwilligen Sachbeschädigungen. Das Konzept regelt die Nutzung, das Verfahren bei Regelverstössen und die Zuständigkeiten.

Sich als Gast verhalten
Die Freizeit-, Schul- und Sportanlagen der Gemeinde Oberuzwil sind beliebte Begegnungszonen. Die rege Benutzung kann zu Interessenkonflikten führen. Verbindliche Regeln zur Nutzung der Anlagen erleichtern ein friedliches Neben- und Miteinander. Was die einen freut, ist für andere eine Belastung. Rücksicht auf der einen und Toleranz auf der anderen Seite ist gefragt. Auf den Schul- und Sportanlagen gilt eine Willkommenskultur. Sie gilt, solange sich die Benutzer an die Regeln halten. Die Gemeinde ist dafür besorgt, dass die Schul- und Sportanlagen sichere, saubere und lebenswerte Aufenthaltsorte sind und auch bleiben.

Durchsetzen der Regeln
Der situative Einsatz von Sozialarbeitenden kann auf einer niederschwelligen Ebene Probleme ausserhalb der Betriebszeiten lösen. Deren Einsatz erfolgt dort, wo es schon mehrfach zu Verstössen gegen das Reglement gekommen ist. In speziellen Situationen ist eine Begleitung durch ein privates Sicherheitsunternehmen oder die Polizei angezeigt. Bauliche Massnahmen kommen zur Anwendung, falls die Massnahmen im Bereich der Prävention und Intervention versagen. Geprüft wird derzeit, ob eine elektronische Überwachung durch Videokameras zu installieren ist.
 

Hinweistafel


Neue Hinweistafeln
Die bestehenden Hinweistafeln werden ersetzt durch neue, auf denen die ergänzten Verhaltensregeln im Format A3 auf allen Schul- und Sportanlagen gut sichtbar und mit Symbolen ausgeschildert werden.

Dokumente

Name
Elternflyer Lehrplan Volksschule «Was gilt jetzt» Download 0 Elternflyer Lehrplan Volksschule «Was gilt jetzt»
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Medienbildungskonzept Download 2 Medienbildungskonzept
Merkblatt Beurteilung mit Lehrplan Volksschule Download 3 Merkblatt Beurteilung mit Lehrplan Volksschule
Mitteilungsblatt vom 06.10.2017 Download 4 Mitteilungsblatt vom 06.10.2017
Vision und Strategische Ziele Download 5 Vision und Strategische Ziele
Wilerzeitung vom 10.10.2017 Download 6 Wilerzeitung vom 10.10.2017
Konzept öffentliche Ordnung Schulanlagen Download 7 Konzept öffentliche Ordnung Schulanlagen
Mitteilungsblatt vom 25.01.2019 Download 8 Mitteilungsblatt vom 25.01.2019