Schulentwicklung
Der Schulrat hat zu Beginn der Legislatur 2025 bis 2028 seine Schwerpunkte für die Strategie der Schule festgelegt.
Die Schülerprognose für die Jahre 2025 bis 2030 weist ein markantes Wachstum der Anzahl Schülerinnen und Schüler aus. Deren Zahl steigt von 830 auf rund 900 und die Anzahl Klassen von 44 auf 52 an. Eine Stabilisierung der Schülerzahlen und der Anzahl Klassen auf hohem Niveau ist aus heutiger Sicht erst ab 2029 ersichtlich. Mittelfristig zeichnen sich weitere Raumbedürfnisse ab und Anlagen kommen an ihr Nutzungsende bzw. erfordern grössere Investitionen.
Mit der vorliegenden Strategie gibt der Schulrat Antworten auf gesellschaftliche und pädagogische Entwicklungen, die bisher zu wenig abgebildet waren. Der Schulrat hat deshalb gemeinsam mit den Schulleitungen und dem Leiter Volksschule sowie den Schulsozialarbeiter/-innen Trends und Entwicklungen des bildungspolitischen und pädagogischen Umfelds analysiert und ihre Relevanz für die Schulen Oberuzwil erarbeitet.
Als Kompass für die Schulen gilt folgende Vision: «Die Schule Oberuzwil begleitet Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung und legt dabei Wert auf ihre individuelle Förderung. Sie wird als attraktive Arbeitgeberin wahrgenommen, die Veränderungen mit Offenheit und Mut angeht. Sie ist sichtbar in der Bevölkerung und pflegt ihre Beziehungen wohlwollend und aktiv. Sie ermöglicht durch transparente Prozesse und finanzielle Führungsinstrumente eine effektive Steuerung.»
Die Veränderungen in Wissenschaft und Wirtschaft führen zu gesellschaftlichen Entwicklungen, auf die auch die Schule reagieren muss. Dies fordert alle Beteiligten sich weiterzuentwickeln und zu entfalten. Weil die immer rascheren Veränderungen in einer Berufsbiografie zu neuen Aufgaben und Abläufen sowie zu Unsicherheit führen können, wird in der Vision Gewicht auf die Stärkung des Personals für die Zukunft gelegt. Der Schulrat steht für eine Personalpolitik, die gleichermassen auf Kontinuität und persönliche Entwicklung setzt.
Lehrplan Volksschule SG
Im Juni 2015 wurde der Lehrplan VolksschuleExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. vom Erziehungsrat erlassen und der Regierung genehmigt. Der Lehrplan Volksschule setzt sich aus dem Lehrplan 21 und den kantonalen Rahmenbedingungen zusammen, die unter anderem die Lektionentafel beinhalten oder den landeskirchlichen Religionsunterricht regeln. Der Lehrplan Volksschule wird seit dem Schuljahr 2017/18 angewendet. Die Broschüre «Was gilt jetzt?» gibt Auskunft über Fächer und die Lernwege der Schülerinnen und Schüler.
Qualitätskonzept
Die Schulführung verfügt mit dem Lokalen Qualitätskonzept über ein Instrument, das ihr und den Teams in den Schulanlagen Form und Raum gibt, um ein eigenes bedarf- und situationsgerechtes Schulprogramm zu entwickeln und zu gestalten. Es regelt die Klärung wichtiger Fragen und führt zu einer verlässlichen Basis für die Qualitätsentwicklung und -sicherung an der Schule. Die hierfür relevanten Prozesse, Verfahren und Instrumente werden dargestellt und allgemeinverständlich beschrieben.
Dadurch können auch neue Mitglieder in der Schule und Behörde sowie interessierte Eltern Einblick in die Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung der Schule erhalten.
Digitale Transformation
Wenn im Rahmen der digitalen Transformation alles mit allem vernetzt sein wird, ist das für die Gesellschaft eine Herausforderung. Die Gesellschaft braucht deshalb Menschen, die reflektiert und verantwortungsbewusst mit technischen Lösungen umgehen können. Die Schule ist ein Ort, wo Schülerinnen und Schüler Wissen und Kompetenzen erlangen. Darum muss digitale Transformation ein Thema sein.
Medienbildung in den Schulen mit Konzept
Mit dem Medienbildungskonzept reagiert die Schule für alle Stufen der Volksschule auf die Entwicklungen unserer Mediengesellschaft. Es wird darin festgelegt, wie und inwiefern der Unterricht und die Schulorganisation diesen Entwicklungen anzupassen sind. Für die Schulführung dient das Konzept als Masterplan, den es - in Abstimmung zwischen den strategischen und operativen Gremien - Schritt für Schritt und nachhaltig umzusetzen gilt.
Der Gemeinderat hat das Medienbildungskonzept auf Antrag des Schulrates und der Schulleitungskonferenz zur Kenntnis genommen. Er bedankt sich für die grosse und wichtige Arbeit der Schule, welche für die Erarbeitung des Konzepts geleistet wurde.
Empfehlungen des Kantons und neuer Lehrplan
Das Medienbildungskonzept basiert auf den EmpfehlungenExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. des Erziehungsrates des Kantons St. Gallen. Mit den vorliegenden Empfehlungen reagiert der Bildungsrat auf die Weiterentwicklungen an den Schulen und gibt die neue Stossrichtung in Richtung digitaler Transformation an der Volksschule vor. Der Bildungsrat übernimmt somit den Lead und zeigt den Schulträgern auf, was es braucht, damit ein zeitgemässer Unterricht an den Schulen ermöglicht werden kann.
Eine wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen Weg zur digitalen Transformation von Schulen ist das Wissen und die Haltung der Entscheidungsträger in Politik, Verwaltung und Bildung. Im Schulbereich muss dieser Aspekt als eigenes Handlungsfeld erkannt und diesbezüglich Leadership entwickelt werden.
Die digitale Transformation darf jedoch nicht isoliert betrachtet werden und muss mit andern lokalen Leitideen und Konzepten wie z.B. dem Qualitätskonzept und dem Konzept zum Einsatz personalisierter Geräte im Zyklus 2 und 3 verknüpft werden.
Weitsichtige Umsetzung
Die grundlegenden Teile des Medienbildungskonzepts haben informativen und klärenden Charakter und zeigen die Haltung, welche die Schule in diesem Thema vertritt. Die nutzen- und anwendungsorientierten Teile, wie die konkrete Verwendung der neuen Medien und der Informatik im Unterricht auf den unterschiedlichen Stufen sowie der Support und der Umgang mit Daten im Rahmen des Wissensmanagements, haben wegweisenden Charakter für alle Lehrpersonen und sind damit verbindlich. Für die Umsetzung wurden alle Lehrpersonen weitergebildet. In den nächsten Jahren werden jeweils einzelne Schwerpunkte des Medienbildungskonzeptes im Rahmen der Schulprogramme im Unterricht und in der Lehrerweiterbildung umgesetzt.
Im Rahmen der Prozessbegleitung der lokalen Umsetzung der digitalen Transformation (LUP-DT) ist dauf der WebseiteExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. zur «Künstliche Intelligenz im Schulalltag» zusätzlich ein Selbsteinschätzungsraster verlinkt, da sie in den Teilbereichen «Schulkultur» und «Unterricht» miteinbezogen werden muss. Der Schulführung stehen im Selbsteinschätzungsraster Ressourcen zur Verfügung, um mit dem Team an diesen Werthaltungen arbeiten zu können. Für textgenerierende Chatbots wurden allgemeingültige Leitlinien über die Verwendung von ChatGPT und ähnlichen Systemen in der Verwaltungneues FensterExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. des Kanton St.Gallen formuliert, welche auch der Schulführung und den Lehrpersonen dienen.
Im Bereich der «Weiterbildungen» nimmt die Weiterbildungsplattform aprendo der Pädagogischen Hochschule St.Gallen (PHSG) sowie das kantonale Weiterbildungsprogramm des Kantons St.Gallen die Thematik der KI in diversen Kursen auf. Die Weisungen des Bildungsrats über die Weiterbildung von Volksschul-Lehrpersonen im Rahmen der IT-Bildungsoffensiveneues FensterExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. definieren Zeitgefässe im Rahmen des Berufsauftrag zu schulinternen Weiterbildungen, welche es den Teams ermöglicht, an einer gemeinsamen Haltung und Leitlinien zu KI zu arbeiten.
Konzept öffentliche Ordnung auf Schul- und Sportanlagen
Konzept öffentliche Ordnung auf Schul- und Sportanlagen
Die Schul- und Sportanlagen stehen der Bevölkerung für Freizeitaktivitäten offen. Alle sind auf den öffentlichen Anlagen willkommen, vorausgesetzt jeder und jede hält sich an die Regeln. Diese sind gut sichtbar auf Hinweistafeln dargestellt. So ist die gemeinsame Nutzung durch die Schulen und alle Sportbegeisterten möglich. Leider kommt es vereinzelt zu übermässigen Verschmutzungen oder gar mutwilligen Sachbeschädigungen. Das Konzept regelt die Nutzung, das Verfahren bei Regelverstössen und die Zuständigkeiten.
Sich als Gast verhalten
Die Freizeit-, Schul- und Sportanlagen der Gemeinde Oberuzwil sind beliebte Begegnungszonen. Die rege Benutzung kann zu Interessenkonflikten führen. Verbindliche Regeln zur Nutzung der Anlagen erleichtern ein friedliches Neben- und Miteinander. Was die einen freut, ist für andere eine Belastung. Rücksicht auf der einen und Toleranz auf der anderen Seite ist gefragt. Auf den Schul- und Sportanlagen gilt eine Willkommenskultur. Sie gilt, solange sich die Benutzer an die Regeln halten. Die Gemeinde ist dafür besorgt, dass die Schul- und Sportanlagen sichere, saubere und lebenswerte Aufenthaltsorte sind und auch bleiben.
Durchsetzen der Regeln
Der situative Einsatz von Sozialarbeitenden kann auf einer niederschwelligen Ebene Probleme ausserhalb der Betriebszeiten lösen. Deren Einsatz erfolgt dort, wo es schon mehrfach zu Verstössen gegen das Reglement gekommen ist. In speziellen Situationen ist eine Begleitung durch ein privates Sicherheitsunternehmen oder die Polizei angezeigt. Bauliche Massnahmen kommen zur Anwendung, falls die Massnahmen im Bereich der Prävention und Intervention versagen. Geprüft wird derzeit, ob eine elektronische Überwachung durch Videokameras zu installieren ist.
Neue Hinweistafeln
Die bestehenden Hinweistafeln wurden ersetzt durch neue, auf denen die ergänzten Verhaltensregeln im Format A3 auf allen Schul- und Sportanlagen gut sichtbar und mit Symbolen ausgeschildert werden.